
Herzensangelegenheiten Hilden: Nordstädter unterstützen Kinderschutzbund
Kindern helfen mit Benefizkonzerten
„Kindern helfen“, das ist für Marcus Klein und Mark Peters eine „Herzensangelegenheit“. Und dieses Ziel wollen sie mit Benefizkonzerten erzielen. Die ersten erfolgreichen Anläufe gab es bereits, nun stehen die nächsten Events und eine offizielle Vereinsgründung an.
2016 organisierten sie erstmals mit einem großen Helferteam das Norder Benefizkonzert für das Kinderhospiz Regenbogenland in Düsseldorf-Gerresheim. In 2017 gab es die zweite Auflage auf der Sportanlage des SV Hilden Nord. Und auch in diesem Jahr sind zwei Konzerte geplant – diesmal für den Kinderschutzbund Hilden.
(Foto oben: Schirmherrin und Bürgermeisterin Birgit Alkenings, Mark Peters, Marcus Klein sowie Anke Seiffert und Gabi Amthor vom Kinderschutzbund)
Am 14. April nun steht ein Punk-Konzert im Area 51 auf dem Programm. Es spielen die Bands 4 Promille, The Porters und RubbelDieKatz – allerdings ist der Abend bereits, dank der treuen Fans, ausverkauft. „Es war offenbar nicht schwer, Menschen für den guten Zweck zu begeistern“, freut sich Marcus Klein. „Und es wollten noch mehr Bands auftreten. Die Menschen wissen, worum es geht.“
Auch Mark Peters hat eine hohe Hilfsbereitschaft für das Projekt „Herzensangelegenheiten“ festgestellt. Viele Ehrenamtliche haben sich gemeldet, um im Hintergrund die Konzerte mitzugestalten: „Sie haben so viele Ideen und so viel Spaß an der Sache.“
„Herzensangelegenheiten“: Zweites Konzert 2018 im September
Wer also kein Ticket für das Punkkonzert ergattern konnte, bekommt im Herbst noch einmal die Gelegenheit: Im September soll das nächste Norder Benefizkonzert stattfinden. Das Programm ist aber noch in Arbeit.
Mit dem Erlös der beiden Konzerte in 2018 will der Kinderschutzbund Hilden Projekte finanzieren wie Nachhilfestunden in kleinen Gruppen, die „Schlafsack-Stunde“ als Präventionsmaßnahme gegen den plötzlichen Kindstod, die Trauerbegleitung und den Kleiderschrank. „Der Kinderschutzbund Hilden leistet eine besonders wichtige Arbeit, nicht nur für bedürftige Familien“, loben Mark Peters und Marcus Klein.
Und auch Bürgermeisterin Birgit Alkenings, die die Schirmherrschaft für die Norder Benefizkonzerte übernahm, lobt das Engagement beider Organisationen: „Es ist wichtig für die ganze Stadt, dass wir solche Menschen haben. Allein schon die Organisation von Konzerten ist enorm.“

Es wird also noch viel zu hören geben von der Initiative und dem künftigen Verein „Herzensangelegenheiten“.